Digital Battery Passport na Hannover Messe (Hero)
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Digital Battery Passport auf der Hannover Messe: Wie explitia die praktische Rolle von Daten in der Batterieproduktion zeigt

13. April 2026

Noch vor kurzem verbanden viele Unternehmen den Batteriepass vor allem mit Regulierung, Dokumentation und einer weiteren Anforderung, die geordnet werden musste. Inzwischen wird deutlich, dass es um weit mehr geht. Das Konzept des Digital Battery Passport auf der Hannover Messe ist eine physische und praktische Form in Gestalt eines Demonstrators, der international im Rahmen der Initiative des International Manufacturing-X Council (IMXC) entwickelt wird.

Es geht nicht nur darum, Informationen an ein Produkt anzuhängen. Es geht darum, dass Daten wirklich arbeiten. Dass sie helfen, Produkte besser zu verstehen, die Zusammenarbeit zwischen Partnern zu ordnen und den Umgang mit der Batterie vom Montageprozess bis zu den nächsten Phasen ihres Lebenszyklus zu verbessern.

Genau deshalb gewinnt das Thema Digital Battery Passport im Kontext der Hannover Messe 2026 so stark an Bedeutung. Auf der Messe verlässt das Thema die Ebene allgemeiner Aussagen und wird greifbar.

Vor Ort wird ein Demonstrator für den digitalen Batterieproduktpass zu sehen sein, der den gesamten Weg des Produkts und die Zusammenarbeit zwischen unabhängigen Teilen der Lieferkette zeigt.

An dieser Stelle kommt explitia ins Spiel. Wir treten als Partner auf, der einen konkreten Abschnitt des Gesamtprozesses zeigt, gemeinsam mit Partnern aus mehr als einem Dutzend Ländern. Genau dort, wo eine fertige Batterie nicht nur ihre physische Form erhält, sondern auch eine strukturierte Datenschicht.

Warum der Batteriepass kein Nischenthema mehr ist

In der Batterieproduktion wird es immer schwieriger, das Produkt von den Informationen über das Produkt zu trennen. Je komplexer die Lieferkette ist, desto wichtiger wird es, dass Daten konsistent, verständlich und für die nächste Partei im Prozess nutzbar sind.

Noch vor wenigen Jahren konnten viele Unternehmen in einem Modell arbeiten, in dem ein Teil der Informationen in einem System lag, ein anderer Teil in einem zweiten, weitere Daten beim Zulieferer und manches außerhalb eines gemeinsamen Datenflusses blieb. Das ließ sich aufrechterhalten, solange Prozesse einfacher waren und die Erwartungen des Marktes geringer.

Das verändert sich.

Transparenz wird wichtiger. Rückverfolgbarkeit wird wichtiger. Auch der ökologische Fußabdruck und die Qualität der zwischen Partnern ausgetauschten Daten gewinnen an Bedeutung.

In diesem Umfeld ist der digitale Batteriepass kein Zusatz mehr. Er wird zu einem Werkzeug, das Ordnung in zuvor verteilte Informationen bringt.

Für Hersteller bedeutet das einen ganz praktischen Vorteil: weniger Annahmen, weniger manuelles Zusammenführen von Informationen aus verschiedenen Quellen und mehr Kontrolle darüber, was über das Produkt tatsächlich bekannt ist.

Was ist ein Digital Battery Passport eigentlich?

Einfach gesagt ist der Digital Battery Passport eine strukturierte Aufzeichnung von Informationen über eine Batterie und ihre Geschichte. Dazu gehören Daten zu Komponenten, Produktionsschritten, ökologischem Fußabdruck, späterer Nutzung und dem, was danach mit dem Produkt geschieht, etwa bei Service, Second Life oder Recycling.

Für Hersteller ist das mehr als eine zusätzliche Dokumentationsschicht. Es ist eine Möglichkeit, Produktwissen so zu ordnen, dass es nicht nur im Unternehmen selbst, sondern auch in der Zusammenarbeit mit Partnern nutzbar ist.

Genau deshalb gewinnen digitale Produktpässe und ähnliche Modelle für Produktdaten an Bedeutung. Sie sind nicht mehr nur ein Compliance-Thema. Sie werden Teil der Arbeit mit Qualität, Verantwortung und Informationsfluss.

Integracja MES z ERP explitia system do zarządzanie procesem produkcyjnym

Treffen Sie uns auf der Hannover Messe 2026

Als integraler Teil des Manufacturing-X-Projekts auf der Messe in Deutschland sind wir der zentrale und einzige polnische Partner im Batteriepass-Projekt. Treffen Sie uns vor Ort und sprechen Sie mit unserem Team. Besuchen Sie uns am Manufacturing-X-Stand, Halle 13, Stand C24.

Die Hannover Messe zeigt nicht die Idee, sondern die Umsetzung

Genau das unterscheidet dieses Thema von vielen anderen Gesprächen über die Digitalisierung der Industrie. Es ist leicht zu sagen, dass Daten wichtiger werden. Sehr viel schwieriger ist es zu zeigen, wie dieser Wandel in einem realen Prozess aussieht.

Auf der Hannover Messe wird das deutlich klarer, weil es hier nicht nur um die Definition des Batteriepasses geht. Es geht darum zu zeigen, wie dieses Modell funktioniert, wenn reale Produktionsschritte, konkrete Komponenten und Informationsflüsse zwischen den Beteiligten der Lieferkette zusammenkommen.

Das macht einen großen Unterschied.

Statt einer weiteren Erklärung dazu, was Digital Battery Passport bedeutet, sehen Besucherinnen und Besucher, wie das Produkt verschiedene Stufen durchläuft und wie seine digitale Geschichte parallel dazu aufgebaut wird. Daten werden nicht am Ende ergänzt. Sie entstehen gemeinsam mit dem Produkt. Informationen begleiten die Batterie von Anfang an, statt sie erst im Nachhinein zu beschreiben.

Gerade darin liegt für viele Hersteller der eigentliche Wert. Nicht in Theorie. Nicht in Ankündigungen. Sondern in einem funktionierenden Beispiel, das sich auf die eigene Produktion übertragen lässt.

Was dieses Szenario in der Praxis zeigt

Auf den ersten Blick könnte man sagen, dass es sich einfach um einen Anwendungsfall rund um Batterien handelt. In Wirklichkeit geht es um etwas deutlich Größeres.

Es geht darum, physische Produktion und Daten miteinander zu verbinden.

In diesem Modell reicht es nicht aus, dass die Batterie korrekt montiert wurde. Ebenso wichtig ist:

Dadurch wird der Batteriepass Teil des Produktionsprozesses selbst. Er entsteht zusammen mit dem Produkt und wächst gemeinsam mit ihm.

Genau deshalb ist das Thema heute für produzierende Unternehmen so relevant. Es zeigt, dass strukturierte Daten nicht mehr nur für das Reporting wichtig sind. Immer häufiger sind sie Teil einer gut organisierten Produktion.

Welche Rolle explitia dabei spielt

Die Rolle von explitia im Manufacturing-X-Demonstrator auf der Hannover Messe ist nicht symbolisch.

Wir gestalten den Abschnitt, in dem aus einzelnen Teilen eine fertige Batterie wird und in dem verteilte Informationen zu einem konsistenten Gesamtbild des Produkts zusammengeführt werden müssen. Anders gesagt: Hier treffen physische Montage, Produktstruktur und die Daten zusammen, die für die nächsten Prozessschritte gebraucht werden.

Genau hier kommen folgende Elemente zusammen:

Einfach gesagt: Jemand muss sicherstellen, dass das fertige Produkt nicht nur auf der physischen Ebene existiert. Es braucht auch eine strukturierte Datenschicht, die geschäftlich sinnvoll ist und in den nächsten Schritten genutzt werden kann.

Genau diesen Teil zeigt explitia auf der Hannover Messe.

Nicht neben dem Prozess, sondern in seinem Zentrum. Genau dort, wo die Idee aufhört, abstrakt zu sein, und Teil der täglichen Produktionslogik wird.

Digital Battery Passport auf der Hannover Messe: Souveräne Datenzusammenarbeit wird zu einem wichtigen Teil der Produktion

Warum das für Hersteller wichtig ist

Für manche Unternehmen klingt der Batteriepass noch immer nach einem entfernten Thema. Die Folgen unstrukturierter Daten sind jedoch sehr konkret.

Sie bedeuten langsameren Zugriff auf Informationen. Schwierigere Datenübergaben zwischen Partnern. Ein höheres Fehlerrisiko. Weniger Sichtbarkeit darüber, was in späteren Phasen tatsächlich mit dem Produkt geschieht.

Bei einfacheren Produkten lassen sich solche Lücken manchmal kaschieren. Bei komplexeren Produkten werden sie schnell teuer.

Deshalb sind Batteriedaten heute so wichtig. Nicht weil sie in Präsentationen gut aussehen, sondern weil es ohne sie immer schwieriger wird, Qualität, Zusammenarbeit und die späteren Lebensphasen des Produkts sinnvoll zu steuern.

Hersteller brauchen heute mehr als nur die Bestätigung, dass eine Batterie montiert wurde. Sie müssen auch wissen:

Genau hier zeigt der digitale Batteriepass seine Stärke.

Daten werden Teil des Produktwerts

Das ist eine der wichtigsten Veränderungen, die heute in der Batterieproduktion sichtbar werden.

Über viele Jahre wurde der Produktwert vor allem anhand von Leistung, Verarbeitungsqualität, Kosten und Verfügbarkeit beurteilt. Heute kommt eine weitere Frage dazu: Was ist über dieses Produkt tatsächlich bekannt, und sind diese Informationen nutzbar?

Bei Batterien ist das besonders wichtig. Denn wir sprechen über ein Produkt, dessen Geschichte nicht endet, wenn es die Produktionslinie verlässt. Spätere Nutzung spielt eine Rolle. Der Zustand der Batterie spielt eine Rolle. Entscheidungen über Second Life spielen eine Rolle. Die Rückgewinnung von Materialien spielt eine Rolle. Und ebenso die übergeordnete Frage der Produktverantwortung.

Deshalb braucht der Lebenszyklus einer Batterie immer häufiger nicht nur ein gutes Produkt, sondern auch gute Produktdaten.

In diesem Sinn werden Daten Teil des Werts selbst. Kein Zusatz. Keine Marketinghülle. Sondern ein realer Bestandteil davon, wie ein Unternehmen mit dem Produkt arbeitet und mit anderen zusammenarbeitet.

Souveräner Datenaustausch ist für die tägliche Zusammenarbeit wichtig

Es gibt noch einen weiteren Aspekt, der in der Produktion stark an Bedeutung gewinnt: die Frage, wie Daten geteilt werden.

Unternehmen wollen zusammenarbeiten, aber sie wollen die Kontrolle über ihre eigenen Ressourcen nicht verlieren. Das ist nachvollziehbar. Produktionsdaten gehören zum Know-how, zur Erfahrung und zum operativen Vorsprung eines Unternehmens.

Deshalb wird der souveräne Datenaustausch in der Industrie immer wichtiger. Gemeint ist ein Modell, in dem Informationen zwischen Partnern fließen können, ohne dass alle alles an einen gemeinsamen Ort ohne klare Regeln und Kontrolle abgeben müssen.

Aus geschäftlicher Sicht hat das sehr praktische Vorteile:

Gerade dann ist das besonders wichtig, wenn ein Produkt durch viele Hände, Systeme und Unternehmen geht. Und genau so sieht moderne Batterieproduktion immer häufiger aus.

Was das für den Markt bedeutet

Die größte Veränderung besteht nicht darin, dass es einen neuen Begriff gibt. Die eigentliche Veränderung ist, dass der Markt beginnt, Produkte anders zu betrachten.

Nicht nur als physische Güter, sondern auch als strukturierte Informationssätze, die mit dem realen Prozess Schritt halten und ihn in jeder Phase unterstützen müssen.

Das verändert den Blick auf Zusammenarbeit, Qualität, Rückverfolgbarkeit und Produktverantwortung. Es verändert auch die Art, wie Informationsaustausch zwischen Partnern funktionieren muss.

Deshalb sind die Anwendungsfälle für Batteriepässe deutlich breiter, als es anfangs erscheinen mag. Sie gehen weit über formale Anforderungen hinaus. Sie betreffen die Frage, ob ein Unternehmen tatsächlich Kontrolle darüber hat, was es über sein Produkt weiß.

Warum die Hannover Messe die richtige Perspektive für dieses Thema bietet

Weil sich hier besonders gut erkennen lässt, dass dieser Wandel bereits stattfindet.

Nicht als allgemeiner Branchentrend. Nicht als Schlagwort. Sondern als Prozess, den man Schritt für Schritt nachvollziehen kann.

Das gibt Besucherinnen und Besuchern etwas, das in Gesprächen über neue Standards und neue Datenmodelle oft fehlt: einen Bezugspunkt. Die Möglichkeit zu sehen, wie das in einer realen Produktion aussehen kann.

Gerade für Unternehmen ist das wertvoll, wenn sie beginnen, ihre Daten zu ordnen, die Rückverfolgbarkeit zu verbessern oder ihre Zusammenarbeit mit Partnern besser zu verknüpfen.

Genau deshalb ist die Präsenz von explitia in diesem Szenario mehr als nur eine Teilnahme an der Messe. Sie zeigt einen konkreten Ausschnitt eines Wandels, der die Industrie bereits erreicht hat.

Die Zukunft des Batteriepasses nimmt schon heute Gestalt an

Das Spannendste daran ist, dass der Digital Battery Passport nicht länger als separate Schicht funktioniert, die dem Produkt später hinzugefügt wird. Er beginnt, gemeinsam mit dem Produkt selbst zu entstehen.

Genau diese Richtung zeigt der IMXC-Demonstrator auf der Hannover Messe. Und genau deshalb lohnt es sich, dieses Thema aufmerksam zu verfolgen.

Für Batteriehersteller wird immer wichtiger, nicht nur darauf zu achten, was die Produktionslinie verlässt, sondern auch darauf, ob die Daten hinter dem Produkt genauso gut organisiert sind wie das Produkt selbst.

Digital Battery Passport auf der Hannover Messe: Die Datenschicht wird Teil des Produktionsprozesses

FAQ

Was ist ein Digital Battery Passport?

Der Digital Battery Passport ist ein digitaler Datensatz über eine Batterie und ihre Geschichte. Er umfasst Batteriedaten zu Komponenten, Produktion, ökologischem Fußabdruck, Nutzung und späteren Lebenszyklusphasen wie Service, Second Life und Recycling.

Warum braucht ein Hersteller einen Batteriepass?

Ein Batteriepass hilft Herstellern, Produktinformationen besser zu verwalten. Er verbessert den Zugang zu Daten, erhöht die Transparenz im Prozess und unterstützt die Arbeit mit dem Produkt über den gesamten Lebenszyklus der Batterie.

Was zeigt der Digital Battery Passport auf der Hannover Messe?

Auf der Hannover Messe wird der Digital Battery Passport als Teil eines realen Produktionsprozesses gezeigt. Besucher können sehen, wie Daten zu Komponenten, Montage und ökologischem Fußabdruck zu einem konsistenten Produktdatensatz zusammengeführt werden.

Welche Rolle hat explitia beim Digital Battery Passport auf der Hannover Messe?

explitia zeigt den Abschnitt, in dem aus einzelnen Teilen eine fertige Batterie wird und in dem verteilte Informationen zu einem konsistenten Gesamtbild des Produkts verbunden werden. Genau an diesem Punkt beginnen physisches Produkt und Datenschicht zusammenzuarbeiten.

Warum sind Batteriedaten heute so wichtig?

Batteriedaten sind wichtig, weil sie Qualität, Rückverfolgbarkeit und den Informationsfluss zwischen Partnern unterstützen. In der modernen Batterieproduktion werden Daten zu einem Teil des Produktwerts und sind nicht nur eine Ergänzung zur Dokumentation.

Welche Anwendungsfälle gibt es für Batteriepässe?

Zu den Anwendungsfällen für Batteriepässe gehören Produkt-Rückverfolgbarkeit, Datenmanagement, Reporting, Zusammenarbeit zwischen Partnern, Servicefähigkeit, Recycling-Unterstützung und Second-Life-Prozesse.

Geht es beim Batteriepass nur um Regulierung?

Nein. Regulierung ist ein Treiber, aber der digitale Batteriepass hat auch operativen Wert. Er hilft Unternehmen, Daten besser zu ordnen, die Zusammenarbeit zu verbessern und eine nachhaltigere Lieferkette aufzubauen.

Sprechen wir über die Rolle des Digital Battery Passport auf der Hannover Messe und in der Produktion

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