Der Wirtschaftskongress in Katowice 2026, also der European Economic Congress, liegt hinter uns. Das diesjährige Leitmotiv der Veranstaltung, The Power of Dialogue, spiegelte die Atmosphäre der Gespräche vor Ort sehr gut wider. Im Mittelpunkt standen Themen, die direkte Auswirkungen auf Entscheidungen von Unternehmen, Kommunen und Institutionen haben: Energie, Sicherheit, Technologien, Investitionen, internationale Expansion und Kompetenzen, die in den kommenden Jahren immer wichtiger werden.
Für uns war der Kongress eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch mit Unternehmen, Institutionen und Menschen, die konkrete Partner für gemeinsame Projekte und langfristige Kooperationen suchen.
explitia in der Business-InSilesia-Zone
Während der gesamten drei Kongresstage waren wir mit einem eigenen Stand in der Business-InSilesia-Zonevertreten. Unser Unternehmen wurde durch Artur Zieliński, Jakub Schmid, Kamil Lichosik, Katarzyna Kowalska und Magdalena Pyzik repräsentiert.
Die Gespräche an unserem Stand haben erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch ist. Zu unseren Gästen gehörten Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie- und Technologieunternehmen, Bildungseinrichtungen, Hochschulen, öffentlicher Verwaltung sowie Institutionen, die Unternehmen bei ihrer Entwicklung unterstützen.
Wir sprachen unter anderem über:
- Kooperationsmöglichkeiten mit dem Industriesektor,
- internationale Expansion, darunter auch afrikanische Märkte,
- neue Wachstumsrichtungen für kleine und mittlere Unternehmen,
- Kompetenzen, die moderne Organisationen heute und in Zukunft benötigen,
- Zusammenarbeit mit Hochschulen und Schulen,
- Karrieremöglichkeiten bei explitia und die weitere Entwicklung unseres Teams.
Wir danken allen, die unseren Stand besucht haben. Solche Begegnungen helfen uns, die Bedürfnisse des Marktes besser zu verstehen und zu erkennen, wo wir Unternehmen und Institutionen konkret unterstützen können.
Europa unter Druck: Wirtschaft, Politik und Unternehmen an einem Tisch
Der Wirtschaftskongress in Katowice 2026 konzentrierte sich stark auf die Lage Europas in einer Zeit wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen. Zu den meistdiskutierten Themen gehörten Energiesicherheit, Migration, Verteidigung, Technologien, Rohstoffe sowie die Resilienz der europäischen Wirtschaft.
Ein großer Teil der Debatten widmete sich außerdem Investitionen, Digitalisierung und Zukunftstechnologien. Diese Themen sind nicht nur für große Marktteilnehmer relevant. Sie betreffen zunehmend auch den Mittelstand und KMU, insbesondere Unternehmen, die wachsen, neue Märkte erschließen und Wettbewerbsvorteile auf Basis von Wissen, Spezialisierung und belastbaren Beziehungen aufbauen möchten.
Unter den Gästen der Veranstaltung waren Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Medien und Wirtschaftsorganisationen. In den Panels ging es unter anderem um Deregulierung, Energiewende, die Widerstandsfähigkeit Europas und die Rolle der Industrie in den kommenden Jahren.
Offshore-Windenergie als neuer Pfeiler der polnischen Industrie
Am Donnerstag fand an unserem Stand der Vortrag „Offshore-Windenergie – ein neuer Pfeiler der polnischen Industrie“ statt, der von der Polnischen Kammer für Windenergie durchgeführt wurde.
Das Thema passt sehr gut in die breitere Debatte über die Energiewende. Offshore-Windenergie bedeutet neue Investitionen, neue Lieferketten, den Aufbau technischer Kompetenzen und zusätzliche Chancen für zahlreiche polnische Unternehmen. Für die Industrie ist dies ein Bereich, der Spezialisierung, Zusammenarbeit und den Export von Know-how stärken kann.

Internationale Expansion und neue Kooperationsmöglichkeiten
Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Gespräche war die Internationalisierung von Unternehmen. Wir diskutierten über Möglichkeiten des Markteintritts in neue Regionen, darunter afrikanische Märkte, sowie über das Potenzial der Zusammenarbeit mit Institutionen, die polnische Unternehmen im Ausland unterstützen.
Für viele Unternehmen beginnt internationale Expansion mit dem richtigen Kontakt, einer ersten Marktanalyse, dem Austausch mit passenden Ansprechpartnern und der Einschätzung, ob ein bestimmter Markt zu den Kompetenzen und Zielen des Unternehmens passt. Der Kongress bot ein sehr gutes Umfeld, um solche Gespräche zu beginnen.
Ein Kongress, der Wirtschaft, Ideen und die Energie der Stadt verbindet
Der Wirtschaftskongress in Katowice 2026 besteht nicht nur aus Panels und Gesprächen an Messeständen. Auch die begleitenden Veranstaltungen prägen die Atmosphäre und schaffen Raum für Austausch außerhalb des offiziellen Programms. In diesem Jahr konnten die Teilnehmenden unter anderem Konzerte von Nosowska und Mrozu besuchen.
Auch dieser informellere Teil des Kongresses hatte Bedeutung. Nach einem intensiven Tag voller Gespräche über Wirtschaft, Energie, Investitionen und Technologie bot er Raum für weitere Begegnungen, den Austausch von Perspektiven und den Aufbau von Beziehungen in einer entspannteren Atmosphäre.

Drei Tage, viele Perspektiven und neue Kontakte
Unsere Teilnahme am Wirtschaftskongress in Katowice 2026 war eine Gelegenheit für Gespräche mit Partnern, Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Institutionen, Bildung und Verwaltung. Wir kehren mit neuen Kontakten, Inspirationen und einem besseren Verständnis dafür zurück, was Unternehmen heute brauchen, wenn sie ihre Entwicklung strategisch planen.
Die wichtigste Erkenntnis: Dialog hat dann einen echten Wert, wenn er zu konkretem Handeln führt. In Katowice wurde über die Zukunft der Wirtschaft gesprochen, vor allem aber über die Bedürfnisse von Menschen und Unternehmen, die verantwortungsvoll, klug und mit Blick auf die nahe und fernere Zukunft handeln möchten.
Unsere Präsenz in der Business-InSilesia-Zone wurde im Rahmen des Projekts „InterGlobal – Internationalisierung von Unternehmen des KMU-Sektors aus der Woiwodschaft Schlesien“ umgesetzt, FE SL 2021–2027, Priorität FESL.01 Europäische Fonds für intelligente Entwicklung, Maßnahme FESL.01.10 Exportförderung und Internationalisierung von KMU.
